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Warum Unverträglichkeiten so oft unentdeckt bleiben

Warum Unverträglichkeiten häufig schwer zu erkennen sind und welche Rolle zeitverzögerte oder unspezifische Beschwerden dabei spielen können.

  • Atypische Symptome: Unspezifische, individuelle Beschwerden werden selten sofort mit der Ernährung in Verbindung gebracht.
  • Zeitverzögerung: Reaktionen können 1-2 Tage verzögert auftreten und werden deshalb nicht immer direkt mit einer bestimmten Mahlzeit in Verbindung gebracht.

Beispiel Gluten:

Beschwerden nach dem Verzehr von Weizen oder glutenhaltigem Getreide bleiben häufig lange unerkannt, da Symptome teilweise zeitversetzt auftreten können. Mögliche Ursachen sind eine Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität (NZWS) , eine Weizenallergie oder eine Zöliakie .

Letztere kann bei fehlender Diagnose oder nicht konsequent eingehaltener, strikt glutenfreier Ernährung zu relevanten Folgeerkrankungen führen.

Bei einigen Menschen können größere Mengen an Gluten, Weizen, Kuhmilch oder raffiniertem Zucker sogenannte stille Entzündungen begünstigen – oft unbemerkt.

Auch Weizenbestandteile wie ATIs können das Immunsystem stimulieren und bei einigen Menschen bestehende Beschwerden oder entzündliche Prozesse verstärken.