Forschung & Studien

Zunehmend deuten wissenschaftliche Arbeiten darauf hin, dass bestimmte Ernährungsformen Menschen mit Autoimmunerkrankungen oder chronischen Entzündungen unterstützen können.

Die aktuelle Studienlage erlaubt keine allgemeingültige Empfehlung.

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Themenfelder

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verlinkte Quellen

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    Gluten kann bei empfindlichen Menschen Beschwerden auslösen, auch wenn keine Zöliakie oder Weizenallergie vorliegt

    Bluttests zeigen oft nichts Auffälliges, trotzdem kann eine glutenreduzierte Ernährung Besserung bringen – manchmal schon nach wenigen Tagen. Die Ursachen und Mechanismen sind noch nicht eindeutig geklärt.

    Quellen

    Auch ohne bekannte Allergie können manche Nahrungsmittelunverträglichkeiten eine leichte Entzündung der Darmschleimhaut auslösen.

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    Rheumatoide Arthritis und Ernährung

    Ernährung kann Entzündungen im Körper beeinflussen. Erste Studien deuten darauf hin, dass eine glutenreduzierte Ernährung bei manchen Menschen mit rheumatoider Arthritis Beschwerden lindern und die Medikamentenwirkung unterstützen kann.

  • 3

    Multiple Sklerose (MS): Einfluss von Nahrungsbestandteilen auf neuroinflammatorische Prozesse

    Es gibt Hinweise, dass bestimmte Weizenproteine Entzündungen im Körper verstärken können. Erste Studien deuten darauf hin, dass Ernährung individuell die Symptome bei MS beeinflussen kann.

    Quellen

    Der folgende Beitrag bietet eine medizinjournalistische Zusammenfassung aktueller ernährungsbezogener Ansätze bei MS

    Weitere Quellen

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    Autoimmunreaktionen und die Rolle der Ernährung

    Studien zeigen, dass Gluten bei manchen Menschen das Immunsystem reizen kann. Das kann Autoimmunreaktionen auslösen oder verstärken – das heißt  Situationen, in denen der Körper sich gegen sich selbst richtet. Grundlagenforschungen zeigen einen allgemeinen Zusammenhang zwischen Ernährung und Autoimmunität.

    Quellen

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    ADHS & Neurodivergenz: Das Zusammenspiel von Ernährung und individueller Empfindlichkeit

    Einige Studien zeigen, dass Ernährung und Nahrungsmittelunverträglichkeiten die Symptome bei ADHS beeinflussen können. Vor allem Eliminationsdiäten oder der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel wie Gluten, Milchprodukte oder Zucker können bei manchen Menschen Verbesserungen bringen. Die Effekte sind individuell unterschiedlich. Ernährung kann unterstützen, aber keine ärztliche Behandlung ersetzen.

  • 6

    Autismus-Spektrum: Wissenschaftliche Beobachtungen zu gluten- und kaseinfreier Ernährung

    Einige Studien deuten darauf hin, dass glutenfreie oder gluten- und kaseinfreie Ernährung bei manchen Kindern mit Autismus Verhalten oder Aufmerksamkeit verbessern kann. Die Ergebnisse sind individuell und nicht eindeutig. Eine glutenfreie Diät kann unterstützend ausprobiert werden, ersetzt aber keine medizinische Behandlung.

  • 7

    Hashimoto-Thyreoiditis: Der Einfluss von Gluten auf die Schilddrüsen-Autoimmunität

    Es gibt Hinweise auf den Einfluss von Gluten bei Hashimoto-Thyreoiditis.

  • 8

    Bioaktive Substanzen und Gewürze mit entzündungshemmenden Eigenschaften

    Viele Gewürze haben bioaktive Stoffe, die unter anderem entzündungshemmende Eigenschaften haben.

  • 9

    Die Darm-Hirn-Achse: Wie Ernährung unsere Stimmung und mentale Gesundheit beeinflusst

    Erste Erkenntnisse zur Darm-Hirn-Achse deuten darauf hin, dass Ernährung Darm, Immunsystem und Gehirnstoffwechsel beeinflusst – und damit auch Stimmung, Stress und Antrieb.

Dein Körper ist einzigartig

Wenn du online nach Zusammenhängen zwischen deinen Beschwerden und der Ernährung suchst, achte auf seriöse Quellen. Wissenschaftliche Fachmagazine, universitäre Veröffentlichungen oder medizinische Datenbanken bieten dir verlässliche Anhaltspunkte, um deine Beobachtungen danach qualifiziert mit deiner ärztlichen Praxis zu besprechen.